Realitätscheck bei der Endrunde der Qualifikation zur Nordwestdeutschen Meisterschaften

Technical Meeting für die U13w Trainer*innen
Das Turnier wurde mit 6 Mannschaften in einer doch sehr kleinen Zweifeldhalle durchgeführt. Durch die mitgereisten Fans der teilnehmenden Mannschaften entwickelte sich schnell eine Atmosphäre, die einem Hexenkessel glich.
Zum ersten Mal in der noch jungen Karriere des Teams wurde mit SAMS Score gespielt. Zudem bestand die Turnierleitung anfangs darauf, dass die Spiele nur von lizenzierten Schiedsrichtern geleitet wurde. Nach einigen Diskussionen konnte man sich hier dennoch „auf eigene Gefahr“ einigen. Zum Glück sind die jungen Mädels sehr technikaffin und die Laptops wurden so von kleinen Profis bedient. Wir Trainer konnten dann unsere Schiedsrichter unterstützen, die ebenfalls einen sehr guten Job gemacht haben.
1. Gruppenspiel gegen den Turnierfavoriten
In unserem ersten Spiel ging es gegen die Turnierfavoriten vom SV Bad Laer. Schnell zeigte sich deren Niveau. Für unser Team war dieses Spiel erstmal nur zum reinkommen gedacht.
An die Lautstärke und die Lichtverhältnisse der Halle musste man sich erstmal gewöhnen. Das zweite Spiel lief dann schon besser. Georgia hatte sich an die Feldgröße gewöhnt und verwandelte einige Aufschläge direkt als Ass oder brachte den Gegner gehörig unter Druck. Dennoch ging der zweite Satz knapp, aber dennoch verdient nach Bersenbrück.

Überkreuzspiel
Somit hatte man in der Überkreuzpaarung das schlechtere Los gezogen. Die ersten vier Mannschaften sollten sich für die NWDM qualifizieren, von daher musste dieses Spiel gewonnen werden.
Das Team ging motiviert in dieses Spiel. Der Gegner war das uns schon bekannte Team Belm-Powe I. Wir trafen schon in der Bereichsqualifikation aufeinander. Der erste Satz war unglaublich hart umkämpft und das Team wurde durch die Übersicht von Teamkapitän Martha im Spiel gehalten. Unsere Merle verwandelte ebenso einige Aufschlagraketen wie die junge Hilla. Zusammen mit Georgia sorgten alle für einen schönen Spielaufbau. Allerdings zeigte sich ab hier, um was bei unseren Mädels mangelt. Jedes andere Team des Turniers war stärker und konsistente in ihrer Aufschlagannahme sowie in der Feldverteidigung. Sie haben es einfach geschafft, die Bälle ruhiger im Spiel zu halten. Dieses Detail sorgte dafür, das der zweite Satz deutlich verloren ging und damit die Meisterschaftssaison damit beendet war.

Wir haben ein klares Ziel vor Augen

Im letzten Spiel wollte sich das Team aber noch mit einem Sieg belohnen. Aber letztendlich war die Luft und die Konzentration raus. Trotzdem zeigte Frieda auch hier noch einmal, wie abgeklärt sie als Blockspielerin am Netz ist. Dort vorne sieht sie einfach die Lücken und verwandelt die Punkte.
Am Ende hat man einfach gesehen, dass bei uns noch viel Arbeit ansteht. Aber dass soll uns nicht davon abhalten, weiter Spaß zu haben. Wir machen weiter, weiter, und halten den Ball einfach oben. So schwer kann das schon nicht sein.
